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NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

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NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon Sushi » Fr 1. Jan 2010, 14:52

Hallo Welt und Frohes Neues allen :)

Edit: Habe einige Dinge geändert, diese sind rot markiert. Es gab probleme mit dem erstellen der /tmp partition weil links erstellt werden sollten, bevor die Zielordner kopiert wurden, deshalb habe ich jetzt die nfs mounts unter /mnt/nfsmounts abgelegt.

Also, ich hab mir gestern nen Media Player MD 86162 (E85015) geshoppt als kleine Aufmunterung im Einkaufsstress an Silvester ;). Da das n spontankauf war, hatte ich keine Ahnung, was man zusätzlich zu dem, was spärliches auf der Packung steht noch machen kann. Vor allem in Sachen Netzwerkprotokoll steht leider nichts auf der Packung. Aber da geb ich ja die Hoffnung nicht so schnell auf, dass der auch mit meinen NFS Freigaben klarkommt. Ich nutze zu Hause einen openSuse Server der u.a. als Fileserver mein Notebook (Ubuntu) via NFS mit Dateien versorgt. Im folgenden will ich erklären, wie ich mit dem Gerät NFS Freigaben verwenden kann.

Alle Änderungen am System sind dabei auf eigene Gefahr und können natürlich zu Garantieverlust führen!

Natürlich wurde ich damit enttäuscht, dass das Gerät von Haus aus übers Netzwerk nur SMB Freigaben oder aber Dateien von einem UPnP Server akzeptiert, auf der Packung stand ja weiter nichts. Da ich aber keine zufriedenstellende Lösung für nen gut konfigurierbaren UPnP Server gefunden habe und keine Lust auf SMB hatte, hab ich es anders versucht. Denn auf der Medion Homepage kann man die Firmware des Systems anfordern, weil "Software mit GNU Lizenz" verwendet wird oder so ähnlich. Also hatte ich die Hoffnung, dass da ein normaler Linux Kernel zugrunde liegt und wurde nicht enttäuscht. Leider war kein SSH Zugriff möglich, aber auf Telnet reagierte das Gerät erfreulicherweise. Der root account hat obendrein kein Passwort, also ist man quasi eingeladen, da rumzuspielen...

Code: Alles auswählen
telnet ip.vom.media.player
root


Zu allererst muss man sich darum kümmern, dass man schreibrechte bekommt, denn die root partition ist als read-only gemounted. Also muss man die root partition neu mounten. Das geht mit:

Code: Alles auswählen
mount -t yaffs2 -o rw,noatime,remount /dev/root /


Nun hat man endlich alle erforderlichen zugriffe. Ein kurzer Testmount hat mir dann auch verraten, dass das System serwohl mit NFS mounts klarkommt. Doch da alle Ordner, also USB oder auch SD-Karten nur in den Ram gemountet werden, bringt es nichts, dass man das einfach mounted. Beim nächsten Start des Players wäre davon nichts mehr zu sehen.

jedoch gibt es das Verzeichnis "/tmp_orig", das beim start als Template genutzt wird für das Ramlaufwerk. Also müssen alle Verlinkungen da rein und der mount muss in den wirklichen /tmp ornder stattfinden.

Also zunächst mal zum aktuellen mount:

Die Datei /etc/fstab editieren und die Freigabe unten hinzufügen:

Code: Alles auswählen
vi /etc/fstab
ip.des.nfs.servers:/pfad/zur/Freigabe  /mnt/nfsmounts/freigabe   nfs   defaults   0   0


Dabei ist "freigabe" natürlich ein beliebiger ordner, den wir jetzt erstellen wollen und denn auch gleich mal den mount testen:

Code: Alles auswählen
mkdir /mnt/nfsmounts/freigabe
mount /mnt/nfsmounts/freigabe


Bei mir hat das an dieser Stelle ca eine Minute gedauert und ich hatte ein wenig schiss, dass ich irgendwie mist gebaut hatte, aber es ging dann doch problemlos. Ich hab allerdings auch gleich mal ne 800 GB Partition gemountet, ich hätte auch klein anfangen können ;).

So, nun haben wir also gemountet und die Daten sind nun im Dateisystem. Doch die sind natürlich noch nicht auf dem Fernseher. Dazu habe ich einfach mal ne SD Karte eingesteckt und geguckt, wie die außer dem mount nach /mnt/nfsmounts/xxx gemountet wird.

Um unsere NFS Freigabe auf dem TV unter dem Ordner USB zu finden, müssen wir einen link und ein Label setzen. Zuerst verlinken wir den Share nach /tmp/ramfs/volumes

Code: Alles auswählen
ln -s /mnt/nfsmounts/freigabe /tmp/ramfs/volumes/Z:


Dabei ist "Z:" der Name des Volumens, dieser findet sich nachher im USB Ordner wieder. Das Volume bekommt nun noch ein Label. Dazu erstellt man im Orner "/tmp/ramfs/labels" eine Datei mit dem Namen des Volumes, also in unserem Falle "Z:" mit folgendem Inhalt:

Code: Alles auswählen
vi /tmp/ramfs/labels/Z:
FFILME
nfs
usb
1.4


So, jetzt wirds schwammig...Ich hab dazu natürlich als Vorlage eine Datei eines SD-Karten Labels genommen. Die erste Zeile ist merkwürdig...im Original stand da "AT32" und des wurde angezeigt "FAT32". Als ich "FILME" geschrieben habe, stand auf dem TV "ILME", warum man nun einmal was weglasst und einmal was extra schreibt, hab ich noch nicht herausgefunden, ich muss mal raussuchen, wo die datei für die USB geräte erstellt wird, vielleicht erfahr ich da mehr...aber ist auch nicht so wichtig, ist nur der Name der angezeit wird.
Die zweite Zeile war vorher "fat32" und ist jetzt "nfs", was dem Dateisystem entspricht. Zeilen drei und vier habe ich nicht angefasst, wobei das wahrscheinlich die USB version sein sollte. An dieser stelle muss ich mich noch etwas einarbeiten. Aber es klappt ja auch so...Habe jetzt "SSERIEN", "FFILME", "DDOKUS" und "MMusik" verwendet, wird alles richtig angezeigt.

So, wenn wir jetzt den Order USB im GUI auf dem TV öffnen, finden wir "Z: FILME" und alle Medien funktionieren wie gewünscht.

Um nun für den nächsten Start gerüstet zu sein, müssen wir noch das das Template für das ramfs anpassen. Den mount übernimmt beim booten dann ja unsere editiert /etc/fstab. Dann muss auch hier das volume und label erstellt werden:

Code: Alles auswählen
ln -s /mnt/nfsmounts/freigabe /tmp_orig/ramfs/volumes/Z:
vi /tmp_orig/ramfs/labels/Z:
FFILME
nfs
usb
1.4


Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass die links nicht auf das tmp_orig Verzeichnis zeigen. Denn dieser wird nach dem Neustart ja wieder nur das Template sein und der Mount findet wieder unter /tmp statt.

So, das wars auch schon, ich hoffe ich konnte irgendwem damit helfen, für Kommentare, Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur verfügung :)

MfG Sushi
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Re: NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon khhff » Do 14. Jan 2010, 12:43

Hallo,
toller Job übrigens. Ich kenne mich mit der Unix/Linux Struktur leider nicht gut aus. Hast Du in dem Dingens unter USB vielleicht Treiber für WLAN-Sticks entdecken können? Wäre doch interessant, ob eine WLAN-Anbindung möglich wäre.
danke und servus
khhff
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Re: NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon Sushi » So 17. Jan 2010, 07:18

khhff hat geschrieben:... Hast Du in dem Dingens unter USB vielleicht Treiber für WLAN-Sticks entdecken können? Wäre doch interessant, ob eine WLAN-Anbindung möglich wäre.


Stimmt, das wär schick, aber ich hab leider nichts in der Richtung gesehen....nichtmal ne USB Maus oder ne USB Tastatur wird erkannt, also ich bin da nicht so zuversichtlich, dass das klappt.

Allerdings hab ich leider noch immer nicht die Firmware von Medion bekommen, die man lauf Supportseite Problemlos per Mail anfordern kann...da muss ich wohl nochmal nachfragen....

LG Sushi
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Re: NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon JonWain » Mo 18. Jan 2010, 14:40

Hallo Sushi,

vielen Dank für Deinen Beitrag, ich hoffe, dass Du mir bei meinem Problem ebenso helfen kannst.

Meine Medion findet meinen Server nicht und nun möchte ich das Ding per Hand verdrahten, mir würde da auch eine Samba Verbindung reichen.

Kannst Du mir die notwendigen Schritte erklären, wie ich auf \\192.168.2.1\filme fest verweisen kann? Ich habe leider relativ wenig Ahnung von Telnet, weiß also nicht, wie ich Daten speicher bzw. Dateien via Telnet hochladen kann.

Hoffe, dass Du mir da helfen kannst.

Danke!
Jon
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Re: NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon Wonderwoody » Mo 18. Jan 2010, 21:53

Hallo Sushi,

hast du inzwischen die Quelltexte zu der Firmware erhalten? Ich hatte auch schon eine Anfrage gestellt, bisher aber nur eine automatische Antwort erhalten, die natürlich nicht weiterhalf :roll:

Mittlerweile konnte ich jedenfalls herausfinden, dass der MD 86162 binär kompatibel zu "optware" - einer Softwaresammlung für Embedded-Systeme - ist. Damit ergeben sich schon mal eine ganze Reihe Möglichkeiten, z.B. die Freigabe einer angeschlossenen Festplatte per Samba oder FTP. Bisher habe ich aber erst ein wenig gefrickelt - bevor ich mehr machen kann, benötige ich die Quelltexte zur Firmware.

Grundsätzlich besteht jedenfalls die Möglichkeit, aus der Kiste VIEL VIEL mehr herauszuholen als sie ab Werk kann. Vielleicht entwickelt sich ja eine richtige Firmware-Community, ähnlich wie um die Router von Linksys.
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Re: NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon Sushi » Di 19. Jan 2010, 00:08

@ JonWain: Leider habe ich hier zu Hause keine Samba Freigaben aktiv, da ich nur Linux Systeme verwende. Allerdings wäre das natürlich schon schön, die Netzwerkfreigaben richtig verwalten zu können mittels Telnet. Schon allein, weil ich meine NFS Freigaben dann unter Netzwerk, statt unter USB unterbringen könnte.
Wenn ich mal Zeit habe, muss ich doch mal ne Samba Freigabe einrichten und mir das näher ansehen. Leider hab ich momentan keine Ahnung, wie die Samba Freigaben intern Strukturiert sind.

@ Wonderwoody: Das klingt doch sehr interessant, ich warte noch immer auf Autwort von Medion, habe aber heute immerhin eine "bitte haben Sie noch etwas Geduld" E-Mail bekommen. Da scheinen E-Mail Anfragen wohl etwas aufzulaufen, bis sie bearbeitet werden...

Allgemein wäre aus dem System natürlich einiges mehr herauszuholen, als MEDION das ab Werk tut, denke ich. Das Teil sollte sich sogar für USB Laufwerke als NAS einsetzen lassen und in Anbetracht der Tatsache, dass da n HTML Server drauf läuft und der CGI-Scripte frisst, sollte sich auch ein recht mächtiges Webinterface bauen lassen. Blöderweise ist der interne Speicher wenn ich mich recht erinnere mehr als begrenzt, aber da könnte natürlich n USB Stick gute Dienste leisten. Natürlich wäre auch eine Modernisierung der Gui denkbar mit weitaus mehr Funktionen. Eine Playlistverwaltung wäre doch zum Beispiel schön, das ist so das Feature, das ich am meisten vermisse. Allerdings heißt es da noch abwarten bis die Firmware kommt und denn ma sehen, was so geht :)

LG Sushi
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Re: NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon fritz_oh » Di 19. Jan 2010, 13:44

Hallo Sushi,
großes Lob und vielen Dank für die Idee und die großartige Anleitung.

Trotz einigem Herumprobieren und googeln ist es mir leider noch nicht gelungen, Verzeichnisse von meinem aktuellen Debian-Server zu importieren.
Die Verbindung wird wg. rpc-Fehler abgelehnt.

Leider bin ich nicht so richtig fit mit Linux um den Fehler mit den Bordmitteln der MediaPlayer-Console (MD...) zu finden.

Was ich gemacht habe:
telnet auf den MD, rw-remount und anpassen der Dateien wie beschrieben bis zum Test-mount. Dieser schlägt fehl mit der Meldung:
rpc mountd: ... permission denied

Recherchiert habe ich, dass diese Meldung ein Zeichen dafür sein soll, dass user und passwörter auf server und client nicht übereinstimmen. Dies müsse jedoch der Fall sein, damit nfs funzt.

Also habe ich im 2.Versuch den root-login mit dem passwort meines Debian-Servers versehen. Keine Veränderung des nfs-mount-Verhaltens. (Die root-ID passt.)

Auf dem Server kann ich die exportierten Serververzeichnisse per nfs erfolgreich mounten.
#root@deb-home: rpcinfo -p localhost
liefert auch das Ergebniss, dass die erforderlichen nfs-dämonen (portmap, usw.) laufen und die nfs-Versionen 2,3 und 4 unterstützt werden.

Der check vom client über den telnet-login mittels rpcinfo lässt sich nicht durchführen, da dieses Programm auf dem MD nicht installiert ist.

Die Dateien in /etc (hosts.allow , hosts.deny sowie exports) scheinen mir ok zu sein.
Auch der Versuch mit den mount-optionen: nolock (soll nfs ohne portmapper ermöglichen) und/oder nfsvers=2 bleibt vom client aus erfolglos.

Meine Fragen:
1) Stimmen in Deiner Konfiguration die root-Passwörter und User-/Group-Ids auf server und Client (MD) überein?
2) wie kann ich prüfen, od auf dem client die erforderlichen Dienste laufen?
3) Welche Einträge/Zuordnungen von IP / Hostname / Localdomain sind zu verwenden? (/etc/host? /etc/defaultdamain?)

4) Hinweise, wie ich es noch hinbekomme, bzw. Tests durch führe ?


Vielen Dank im voraus
LG
fritz_oh
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Re: NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon heronimus » Di 19. Jan 2010, 21:24

Hallo,

http://minimodding.com/SambaBitTorrentWeb

dies sollte die Lösung aller Probleme sein was Samba angeht. Beschrieben wird ebenfalls die Installation eines Bittorrent Clients wobei diese auch einfach weggelassen werden kann.
Habe es getestet läuft klasse. NAS für arme :-)
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Re: NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon Wonderwoody » Do 28. Jan 2010, 19:27

Medion hat inzwischen den Link auf die "Firmwarequellen" mitgeteilt:

http://download.medion.de/downloads/tre ... 6162de.exe

Nach dem Entpacken war ich allerdings ziemlich enttäuscht. Es handelt sich im wesentlichen um Quellen eines Bittorrent-Clienten nebst Webinterface. Von einer kompletten Firmware kann aber nicht die Rede sein.

Skurril ist daran vor allem, dass dies Bittorrent-Client auf dem MD 86162 überhaupt nicht installiert ist, sich aber die installierbaren Pakete (Entspricht setup.exe unter Windows) sehr wohl auf dem Gerät befinden.

Die Firmware basiert jedenfalls auf dem OpenSource-System BusyBox (http://busybox.net/). In dem von Medion zur Verfügung gestellten "Firmwarequellen" findet sich diese Quellen aber nicht. Dies dürfte ein klarer Verstoß gegen die GPL Lizenz sein. Ich bin gespannt ob Medion hier noch nachbessert.
Wonderwoody
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Re: NFS Freigaben für Media Player MD 86162 (E85015)

Beitragvon Sushi » Do 28. Jan 2010, 19:57

Na toll...habe immernoch nichts vom Medion Support gehört und mich mit der Thematik deswegen auch nicht mehr auseinandergesetzt. Habe mir die exe mal eben gezogen, aber kann diese nicht entpacken unter linux, is das son selbst extrahierendes Archiv? Wenn ja, wäre das toll, wenn jemand das für mich entpacken und einfach zippen, oder taren, meinetwegen auch raren könnte und bei rapidshare o.ä. hochladen. Das wäre sehr nett.

Innerhalb des Gerätes bin ich auf 3 Debian Pakete gestoßen, der bittorrent client btpd_0.0.1_mipsel.ipk der nicht installiert ist, ein webinterface backend unicgi_0.0.1_mipsel.ipk das installiert ist und ein Paket für Samba samba_3.0.23c_mipsel.ipk, welches wohl auch installiert sein dürfte. Wenn Medion nun nur diese Pakete offenlegt, wäre das mehr als schwach und wenn ich die GPL richtig verstehe, dann muss der vollständige Code offen gelegt werden, was hier nicht der Fall zu sein scheint. Zumindest dachte ich immer, dass das das Copyleft System besagt, hab mich da selbst nie richtig eingelesen leider.

Mal gespannt, wie sich das entwickelt, ich hoffe ja zumindest nochmal auf ein Lebenszeichen per Mail...

@fritz_oh: Sorry, hab die Tage nicht reingesehen, ob hier was neues los war. Das scheint mir ein typischer NFS Fehler zu sein, weil NFS eben nicht einfach ins Netz hineinbläst, sondern gezielt, also IP- und auch Benutzerabhängig. Generell ist das immer Sinnvoll, auf beiden PC's, die per NFS kommunizieren wollen den selben Benutzer zu verwenden. Wenn man mit unterschiedlichen Benutzern arbeitet, wie das bei so einem Gerät nunmal der Fall ist, oder wie bei mir, wo die Ganze WG auf die Daten zugreifen kann, denn ist es sinnvoll, die Daten auf dem Server mit einem neuen Benutzer mit geringen Rechten zu legen. Also wenn es den nicht gibt empfehle ich den nutzer nobody oder ähnliches in der gruppe nogroup und du machst den einfach zum Besitzer der Dateien mit "chown -R nobody:nogroup *" in dem freizugebenden Verzeichnis.
Eine weitere mögliche Fehlerquelle ist die Freigabe selbst..da muss man sich manchmal ein wenig in die /etc/exports reinfuchsen, dass da alle IP's und Rechte richtig gesetzt sind.

Bis dahin

Sushi
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